Das Aufspüren von Quellen, sagt Goethe zu Eckermann, sei "sehr lächerlich". #Axolotl Roadkill

Dass sich Helene Hegemann bei Airen (sowie bei Salinger, Kerouac, Rolf Dieter Brinkmann, Rimbaud und anderen poètes maudits) bedient hat, ist klar. Interessant ist, was sie aus dem Gefundenen und Gelesenen macht.
so schreibt Andreas Kilb und Hannah Demtröder kommentiert
Da stört nur ein kleines Detail: „Axolotl Roadkill“ ist nicht im Internet erschienen, sondern im renommierten Ullstein Verlag. Und der dürfte Urheberrechtsfragen im Zweifel mindestens ebenso ernst nehmen wie sonst nur die FAZ.
Wise Man’s® says: Fehlt also nur noch ein Zitat von Goethe, das Eckermann am 16.12.1828 notierte und einem Gespräch über die Originalitätsforschung der Deutschen entstammt:
Das Aufspüren von Quellen, sagt Goethe zu Eckermann, sei "sehr lächerlich". "Man könnte ebensogut einen wohlgenährten Mann nach den Ochsen, Schafen und Schweinen fragen, die er gegessen und die ihm Kräfte gegeben. Wir bringen wohl Fähigkeiten mit, aber unsere Entwicklung verdanken wir tausend Einwirkungen einer großen Welt, aus der wir uns aneignen, was wir können und was uns gemäß ist.
nachzulesen in: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens; Aufzeichnungen von Johann Peter Eckermann (Hrsg.: H.H.Houben). 23. Auflg. Leibzig 1948, S.238