Idee für die Post: Von Hand zu Hand - Paketzulieferung als Bürgerinitiative
Studenten aus Potsdam haben ein neues Konzept für die innerstädtische Paketzustellung ersonnen. Es sieht vor, dass nicht mehr Paketboten Sendungen ausfahren, sondern dass Bürger Päckchen und Pakete auf dem Nachhauseweg mitbringen.
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Eine Nachricht auf das Mobiltelefon informiert den Freiwilligen, wenn eine Sendung in einer Packstation oder einem Kiosk auf eine Mitfahrgelegenheit wartet. Auf dem Weg nach Hause, zum Sport oder ins Kino hält er dort kurz an und spendiert dem Fresspaket von Mutti, dem Geschenk für Oma oder dem Spielzeug für Papa eine Fahrt zum nächsten Sammelpunkt.[…]
Jeder Fahrer soll nämlich für deren Mitnahme ein Entgelt bekommen. "Für jedes transportierte Paket erhält er Punkte, die in Warengutscheine, Gratis-Paketsendungen oder CO2-Gutschriften umgewandelt werden können", sagt Gemmer.
Wise Man’s® says: Auf den ersten Blick eine nette Idee. Beschäftigungstherapie mit Gummipunkten. Doch wenn ich bedenke, dass mein Päckchen künftig in Privatwagen rumliegt, statt anzukommen, und irgendjemand recherchieren muss, wo es geblieben ist, begeistert das schon weniger. Das nervt schon bei professionellen Zustelldiensten. Falls dann der Inhalt auch noch beschädigt ist, will es wieder niemand gewesen sein. Stille Post.